Mit der Uni überarbeite ich mich im Moment wirklich nicht. Das ist sehr angenehm so;-) Gestern hatten wir immerhin ein paar genetische Knobelaufgaben zum Thema "Hfr Mapping", die hatten es ganz schön in sich. Das waren die Aufgaben für unsere "Prolem Solving Class" und nach einer Weile fängt man da immer an, mit seinen Nachbarn zu diskutieren...solange, bis alle vollkommen verwirrt sind. Ja, dann noch paar Bakterien ausplattieren und halb drei war ich zu Hause...die Gelegenheit, endlich mal wieder laufen zu gehen. Bin mit dem Rad bis zum Nydala-See gefahren und drumherum gerannt, da ist man (also ich) schon über eine Stunde unterwegs. Und das habe ich heute morgen beim Aufstehen auch deutlich gemerkt...
Gestern Abend war wieder Orchesterprobe. Diesmal hatte ich sogar Gesellschaft; eine andere Deutsche hatte mich vorher kontaktiert, weil sie mit ihrer Geige auch ein Orchester suchte und so waren wir zusammen dort. Und dieses Mal habe ich schon deutlich mehr verstanden als vor einer Woche. Die Takte finde ich jetzt ganz problemlos. Am 12.10.08 ist Konzert und das zugehörige Wochenende ist Proben-WE.
Heute hatten wir dann nur bis 11:00 Uni und ich war nochmal im Wald, Blaubeeren sammeln (@ Steffi: ich hab welche eingefroren). Zurzeit ist hier nämlich super Wetter und es soll auch noch eine Weile so bleiben. Früh sind es halt kaum mehr als 5°C, aber wenn ich losfahre sind´s immerhin schon 10°C, sodass die Fleecejacke noch reicht. Und mittags kommen wir manchmal sogar auf 15°C (und wenn die Sonne auf mein Thermometer knallt, sind es sogar über 30°C...). Klingt sicher nicht so toll, aber eben bei schönstem Sonnenschein und mit einer kleinen Spur von Herbst-Bunt. Ja, zurück zum Wald...ich habe Blaubeeren gesammelt und da trifft man natütlich so verschiedene Dinge, die man in einem Wald erwartet:



Und man bleibt ja auch nicht unbedingt auf dem Weg, wenn man Blaubeeren finden möchte. Ich bin also parallel zum Weg über Moos und Felsen gestapft und hab mir nix dabei gedacht, bis ich auf einmal ein komisch zischendes Geräusch gehört habe.Und was sehe ich da 2 Meter vor mir?

Ich bin erstmal ganz schön erschrocken und habe erstmal wieder einen gewissen Abstand hergestellt. Das Vieh war nämlich nicht gerade klein, ich würde schätzen 3 cm dick und einen halben Meter lang? Gibt es unter meinen Lesern Biologen, die anhand des Fotos sagen können, welche Spezies ich da vor mir hatte? Ich bin dann doch lieber erstmal auf den Weg zurück gegangen, habe mir allerdings eingeredet, dass Schlangen keine Gefahr darstellen, solange sie sich auf 4 m Entfernung mit ihrem unverkenntlichen Zischen ankündigen (war zurückgegangen und hatte geschaut, wann sie aufhört zu zischen...ich hab sie anscheinend ganz schön gestört...). Nun gut, was soll´s, eigentlich wollte ich ja Blaubeeren pflücken und habe die Aktion dann etwas verunsichert fortgesetzt. Nur kurze Zeit später raschelt und zuckt es genau dort, wo ich pflücke...waaah, was ist das jetzt? Schrecksekunde, aber diesmal war´s nur dieser Kumpel, den ich dann erstmal noch im Kreis gejagt habe, um ein Bild zu bekommen:

Ein recht erlebnisreicher Ausflug...
Hier noch ein etwas herbstliches Bild:

Nun, morgen ist Student Sports Day, was bedeutet, dass ich gar keine Uni habe. Ich weiß nicht, was normale Studenten da machen, aber ich plane momentan eine kleine Radtour...mal sehen.
1 Kommentar:
tolle fotos!
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