Morgen werden wir uns in aller Frühe auf den Weg nach Narvik machen, wo wir dann nach 12 Stunden Zugfahrt quer durch Lappland hoffentlich auch ankommen. Ich freue mich schon die ganze Woche drauf - die Herbstfarben sind schon hier in der Stadt unglaublich schön und ich hoffe, dass sich auch morgen aus dem Zug heraus einige tolle Eindrücke bieten werden. Ganz abgesehen davon soll ja die Zugstrecke zwischen Kiruna und Narvik eine der schönsten sein, die es überhaupt gibt:-) Na Papa, wirst du da neidisch?
Am Sonntag bleiben wir in Narvik und am Montag fahren wir nach Kiruna, wo wir uns auch nochmal die Stadt anschauen und übernachten wollen. Und am Dienstagmittag geht die Reise zurück nach Umeå, wobei sich Steffis und mein Weg in Vännäs (eine halbe Stunde von Umeå entfernt) trennen werden - sie fährt mit dem Nachtzug weiter nach Hedemora, wo sie ihre Freundin von unseren Schüleraustauschen damals noch für 2 Tage besuchen will.
Nun, irgendwie ist es nach einem netten WG-Abend (mit nur 3 anderen aus der WG, aber dafür mit deutscher "Aufstockung") jetzt recht spät geworden. Super, bleiben noch 4 Stunden zum Schlafen....uuuuäääh. Aber Erzählen bei Blaubeerkuchen, Vanilleeis und Cider war einfach zu schön...
Na dann, bis nächste Woche!
Samstag, 27. September 2008
Donnerstag, 25. September 2008
Hallo zusammen!
Dieser Eintrag ist etwas besonderes. Nein, nicht weil er von großartiger Sprache geprägt ist, sondern weil nicht Judith ihn verfasst hat =) Heute darf ich, Steffi, mich einmal ans Werk machen.
Ich bin nun seit Samstagmorgen in Umeå und ich muss sagen: es ist sooooo schön!
Umeå ist eine hübsche Stadt umgeben von wunderschöner Natur. Und genau diese zeigt sich zur Zeit in absoluter Schönheit. Die Farbenpracht ist unglaublich. Klar, man erfreut sich in jedem Herbst an dem Wechsel der Farben, aber ich bin mir sicher, so schön ist es bei uns in Deutschland nicht. Ich kann mich gar nicht daran satt sehen.
Leider habe ich bisher in der Uni noch kein Schwedisch gelernt, sodass ich beim Hören und Lesen auf ähnliche klingende Wörter angewiesen bin, um mir die Inhalte zu erschließen. Das geht manchmal ganz gut, manchmal gar nicht. Gestern zum Beispiel haben Judith und ich einen Gottesdienst einer kleinen Kirche ganz in der Nähe besucht. Natürlich wurde dieser in schwedischer Sprache abgehalten. Eine sehr interessante Erfahrung für mich. Der Begrüßung konnte ich noch gut folgen, die ersten Lieder waren auch ok, aber die Predigt... da ging gar nichts. Aber es war deswegen keinesfalls langweilig. Ich finde die Sprachmelodie ist so toll hier und es wirkte auf mich schön beruhigend, fast meditativ. Ich konnte so richtig abschalten =) Ok, das ist nicht Sinn einer Predigt, aber war eine gute Nutzung der Umstände. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es eine Chorprobe, in der ich etwas "Sprachtraining" nehmen konnte. Es mag sicherlich fürs Lernen gut sein, dass Schwedisch dem Deutschen so ähnlich ist. Nur leider sprechen die Schweden nicht wie wir alles so aus wie es da steht. Das u ist fast immer ein ü und ein a kann so ziemlich alles zwischen dem deutsche a und einem o sein... Schwierig. Aber das Singen hat Spaß gemacht und der Chorleiter fetzt. Danach gab es noch eine kleine Andacht und gemütliches Zusammensein mit den Leuten, die noch da waren. Man, die sind ja alle so lieb! Hach, dorthin würde ich wirklich gern öfters gehen.
Heute abend gab es eine neue Möglichkeit für mich mehr Schwedisch aufzuschnappen. Cecilia, eine Schwedin, und eine Judith aus Würzburg, die hier auch ein Jahr studiert, waren zum Essen eingeladen. Die zwei sind mit Judith im Tandemprogramm und das war heute das erste richtige Treffen. Zu diesem Anlass gab es selbstgemacht Spätzle. Es war toll den dreien beim Schwedisch-Reden zuzuhören, denn in dem etwas langsameren Tempo bekomme ich zumindest mit worum es geht. Manchmal sogar noch etwas mehr. Außerdem sind die 2 Mädels sehr nett, sodass es ein schöner Abend wurde.
So, ich werde mich jetzt auch recht schnell in meinem Schlafsack einmummeln. Nachdem ich heute die zweite größere Fahrradtour mit Judiths tollem Rennrad unternommen habe, gibt es wieder eine ganze Menge Eindrücke zu verarbeiten. Es ist aber auch schön hier!
Kann nur jedem, der mit dem Gedanken spielt Judith einmal hier im Hohen Norden zu besuchen, empfehlen es auch zu tun. Es lohnt sich!
Ich bin nun seit Samstagmorgen in Umeå und ich muss sagen: es ist sooooo schön!
Umeå ist eine hübsche Stadt umgeben von wunderschöner Natur. Und genau diese zeigt sich zur Zeit in absoluter Schönheit. Die Farbenpracht ist unglaublich. Klar, man erfreut sich in jedem Herbst an dem Wechsel der Farben, aber ich bin mir sicher, so schön ist es bei uns in Deutschland nicht. Ich kann mich gar nicht daran satt sehen.
Leider habe ich bisher in der Uni noch kein Schwedisch gelernt, sodass ich beim Hören und Lesen auf ähnliche klingende Wörter angewiesen bin, um mir die Inhalte zu erschließen. Das geht manchmal ganz gut, manchmal gar nicht. Gestern zum Beispiel haben Judith und ich einen Gottesdienst einer kleinen Kirche ganz in der Nähe besucht. Natürlich wurde dieser in schwedischer Sprache abgehalten. Eine sehr interessante Erfahrung für mich. Der Begrüßung konnte ich noch gut folgen, die ersten Lieder waren auch ok, aber die Predigt... da ging gar nichts. Aber es war deswegen keinesfalls langweilig. Ich finde die Sprachmelodie ist so toll hier und es wirkte auf mich schön beruhigend, fast meditativ. Ich konnte so richtig abschalten =) Ok, das ist nicht Sinn einer Predigt, aber war eine gute Nutzung der Umstände. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es eine Chorprobe, in der ich etwas "Sprachtraining" nehmen konnte. Es mag sicherlich fürs Lernen gut sein, dass Schwedisch dem Deutschen so ähnlich ist. Nur leider sprechen die Schweden nicht wie wir alles so aus wie es da steht. Das u ist fast immer ein ü und ein a kann so ziemlich alles zwischen dem deutsche a und einem o sein... Schwierig. Aber das Singen hat Spaß gemacht und der Chorleiter fetzt. Danach gab es noch eine kleine Andacht und gemütliches Zusammensein mit den Leuten, die noch da waren. Man, die sind ja alle so lieb! Hach, dorthin würde ich wirklich gern öfters gehen.
Heute abend gab es eine neue Möglichkeit für mich mehr Schwedisch aufzuschnappen. Cecilia, eine Schwedin, und eine Judith aus Würzburg, die hier auch ein Jahr studiert, waren zum Essen eingeladen. Die zwei sind mit Judith im Tandemprogramm und das war heute das erste richtige Treffen. Zu diesem Anlass gab es selbstgemacht Spätzle. Es war toll den dreien beim Schwedisch-Reden zuzuhören, denn in dem etwas langsameren Tempo bekomme ich zumindest mit worum es geht. Manchmal sogar noch etwas mehr. Außerdem sind die 2 Mädels sehr nett, sodass es ein schöner Abend wurde.
So, ich werde mich jetzt auch recht schnell in meinem Schlafsack einmummeln. Nachdem ich heute die zweite größere Fahrradtour mit Judiths tollem Rennrad unternommen habe, gibt es wieder eine ganze Menge Eindrücke zu verarbeiten. Es ist aber auch schön hier!
Kann nur jedem, der mit dem Gedanken spielt Judith einmal hier im Hohen Norden zu besuchen, empfehlen es auch zu tun. Es lohnt sich!
Dienstag, 23. September 2008
Fotos vom letzten WE
Hiermit reiche ich die Bilder vom letzten Wochenende nach. Steffi war so lieb und hat mir erlaubt, auch ein paar von ihr mit hochzuladen:-)
Es ist super, Besuch zu haben - gestern Abend hat Steffi gekocht, das war dann doch sehr entspanned, als ich von der Orchesterprobe kam. Die hatte nur eine Stunde gedauert, danach war "Årsmöte", also Jahresversammlung. Erst hatte ich überlegt, ob ich mir das mit anhören soll, um es mit der Vorstandssitzung in Jena vergleichen zu können und vielleicht ein paarAnregungen zu bekommen. Aber da ich eh nicht viel verstanden hätte, bin ich dann doch lieber heim gefahren...
Außerdem haben wir gestern unsere Partner fürs Sprachtandem kennen gelernt. An der Aktion wollen eindeutig mehr Deustche als Schweden teilnehmen, sodass wir meistens 2 Deutsche pro Schwede sind. Zusammen mit einer anderen Judith werde ich mich demnächst also etwa einmal pro Woche mit Cecilia treffen, um von ihr Schwedisch zu lernen und ihr Deutsch zu verbessern. Allerdings ist dieses nach 6 Jahren Unterricht schon ziemlich perfekt! Übermorgen werden wir uns zur ersten "Lektion" treffen und dabei Käsespätzle machen...freue mich, weil die beiden echt nett sind!
In der Uni bin ich grad fast am Durchdrehen. Mein "Lieblingsassistent", der übrigens aus Ägypten kommt, treibt mich wirklich in den Wahnsinn. Lange nicht mehr so uneffizient gearbeitet. Nein, ich führ das jetzt nicht weiter aus, dann reg ich mich nur wieder auf. Und diese sinnlos-Warterei bei allerschönstem Wetter draußen...nein...wenigstens stärkt es das Gruppengefühl (alle gegen einen) und ich versteh mich von Tag zu Tag besser mit meiner sowieso schon total netten schwedischen Laborpartnerin.
Was mich heute stutzig gemacht hat - wir haben eine PCR mit ready-to-go beads gemacht, da muss man ja nur Wasser, die Primer und das Template hinzufügen. Mindestens 2 von 10 Gruppen hatten kein Produkt!?
P.S.: Es kam die Frage nach dem Rezept für die Kanelbullar (wer bitte ist L.? Lars? Linda?...) - wenn das eilig ist, einfach mal bei Chefkoch schauen. Aber ich werd´s nächste Woche nachreichen.
| WE mit Steffi |
Außerdem haben wir gestern unsere Partner fürs Sprachtandem kennen gelernt. An der Aktion wollen eindeutig mehr Deustche als Schweden teilnehmen, sodass wir meistens 2 Deutsche pro Schwede sind. Zusammen mit einer anderen Judith werde ich mich demnächst also etwa einmal pro Woche mit Cecilia treffen, um von ihr Schwedisch zu lernen und ihr Deutsch zu verbessern. Allerdings ist dieses nach 6 Jahren Unterricht schon ziemlich perfekt! Übermorgen werden wir uns zur ersten "Lektion" treffen und dabei Käsespätzle machen...freue mich, weil die beiden echt nett sind!
In der Uni bin ich grad fast am Durchdrehen. Mein "Lieblingsassistent", der übrigens aus Ägypten kommt, treibt mich wirklich in den Wahnsinn. Lange nicht mehr so uneffizient gearbeitet. Nein, ich führ das jetzt nicht weiter aus, dann reg ich mich nur wieder auf. Und diese sinnlos-Warterei bei allerschönstem Wetter draußen...nein...wenigstens stärkt es das Gruppengefühl (alle gegen einen) und ich versteh mich von Tag zu Tag besser mit meiner sowieso schon total netten schwedischen Laborpartnerin.
Was mich heute stutzig gemacht hat - wir haben eine PCR mit ready-to-go beads gemacht, da muss man ja nur Wasser, die Primer und das Template hinzufügen. Mindestens 2 von 10 Gruppen hatten kein Produkt!?
P.S.: Es kam die Frage nach dem Rezept für die Kanelbullar (wer bitte ist L.? Lars? Linda?...) - wenn das eilig ist, einfach mal bei Chefkoch schauen. Aber ich werd´s nächste Woche nachreichen.
Sonntag, 21. September 2008
Grillen auf Schwedisch
Ich hab die Steffi am Samstagmorgen am Bahnhof abgeholt - sie kam hier 20 min später an, aber sonst war auf der langen Zugreise alles gut gegangen. Nach einem gemütlichen Frühstück wurden wir auch gleich mit super Wetter nach draußen gelockt, so schön, wie ich es hier seit 2 Wochen nicht mehr hatte. Zusammen mit Nicole, einer anderen Deutschen, waren wir dann am Nydalasee. Nachdem wir ihn zur Hälfte umrundet hatten, haben wir endlich eine freie Feuerstelle gefunden und uns dort ein Feuerchen gemacht. Stolz! Das Holz gibt es hier immer gleich im Schuppen nebenan, sodass man nur noch ein Feuerzeug und etwas Papier braucht. Dann sucht man sich im Wald ein paar Stöcke, spießt die Würstchen auf und lässt es sich schmecken (vorausgesetzt man ist nicht wie ich der Meister im Schwarz-werden-lassen). Und, was sehr schön, aber gleichzeitig auch etwas bedenklich war, war der Unterschied zu meinem Ausflug vor 4 Wochen. So hat sich die Färbung in der Zeit verändert!

Ja, es ist hier unterdessen schon ziemlich herbstlich. Ich will ja gar nicht wissen, wie das in einem weiteren Monat aussieht. Da hilft nur eins: hinaus, so lange es geht! Bald ist es dann eh dunkel.
Abends haben wir noch Bilder von Caros Wald-Exkursion gesehen (sie war von der Uni aus 4 Tage in der absoluten Pampa..."Forest Ecology" nennt sich der Kurs) und dazu selbstgemachte Pizza gegessen.
Und weil´s mir da vor 2 Wochen sooo gut gefallen hat, sind wir heute noch einmal im Naturreservat "Grössjön" unterwegs gewesen, wieder bestens ausgestattet mit Würstchen, Toastbrot und Hefeteig für Knüppelkuchen. Das Wetter war nicht mehr ganz so toll wie gestern, aber am Feuer war´s sehr, sehr gemütlich. Wir sind dann auch gar nicht mehr so weit gelaufen, sondern einfach noch eine Weile dort sitzen geblieben.
Und was man dann an einem Sonntag halt noch so tut: Bilder sortieren, einen schönen Tee trinken und die letzten Kanelbullar essen, notgedrungenermaßen ein Paper für die Uni lesen, Abendbrot, erzählen...Besuch ist toll!
Hier erstmal ein kleiner Eindruck, wenn wir morgen alle zusammen haben, gibt´s die Bilder wieder in einem Fotoalbum!

Ja, es ist hier unterdessen schon ziemlich herbstlich. Ich will ja gar nicht wissen, wie das in einem weiteren Monat aussieht. Da hilft nur eins: hinaus, so lange es geht! Bald ist es dann eh dunkel.
Abends haben wir noch Bilder von Caros Wald-Exkursion gesehen (sie war von der Uni aus 4 Tage in der absoluten Pampa..."Forest Ecology" nennt sich der Kurs) und dazu selbstgemachte Pizza gegessen.
Und weil´s mir da vor 2 Wochen sooo gut gefallen hat, sind wir heute noch einmal im Naturreservat "Grössjön" unterwegs gewesen, wieder bestens ausgestattet mit Würstchen, Toastbrot und Hefeteig für Knüppelkuchen. Das Wetter war nicht mehr ganz so toll wie gestern, aber am Feuer war´s sehr, sehr gemütlich. Wir sind dann auch gar nicht mehr so weit gelaufen, sondern einfach noch eine Weile dort sitzen geblieben.
Und was man dann an einem Sonntag halt noch so tut: Bilder sortieren, einen schönen Tee trinken und die letzten Kanelbullar essen, notgedrungenermaßen ein Paper für die Uni lesen, Abendbrot, erzählen...Besuch ist toll!
Hier erstmal ein kleiner Eindruck, wenn wir morgen alle zusammen haben, gibt´s die Bilder wieder in einem Fotoalbum!
Freitag, 19. September 2008
Vorfreude!
Nach zwei mehr oder weniger spannenden Unitagen mit unserem "hochmotivierten" Praktikumsbetreuer freue ich mich jetzt auf meinen ersten Gast - Steffi kommt grade mit dem Nachtzug aus Stockholm und ich werde sie morgen früh 7:41 Uhr am Bahnhof abholen:-)
Natürlich habe ich dafür gesorgt, dass ich nach der ewigen Zugreise von Deutschland aus mit ewigen Aufenthalten in Kopenhagen und Stockholm was Schönes zum Frühstück anbieten kann:

Das sind "Kanelbullar" (Zimtschnecken), die ziemlich typisch für Schweden sind. War mein erster Versuch, sie zu backen und ich bin ziemlich begeistert! Da ich 1 kg Mehl verwendet habe, ist auch noch etwas für morgen da;-) Das Backen war recht witzig, weil gleichzeitig eine meiner Mitbewohnerinnen mit ihrem norwegischen Freund in der Küche gewerkelt hat und ich so auch in den Genuss eines Stücks des Oma-verfertigten Schokokuchens gekommen mit. Außerdem gab´s hilfreiche Ratschläge für die Zubereitung der Kanelbullar.
Und, bekommt jetzt noch jemand Lust, mich zu besuchen???
Natürlich habe ich dafür gesorgt, dass ich nach der ewigen Zugreise von Deutschland aus mit ewigen Aufenthalten in Kopenhagen und Stockholm was Schönes zum Frühstück anbieten kann:
Das sind "Kanelbullar" (Zimtschnecken), die ziemlich typisch für Schweden sind. War mein erster Versuch, sie zu backen und ich bin ziemlich begeistert! Da ich 1 kg Mehl verwendet habe, ist auch noch etwas für morgen da;-) Das Backen war recht witzig, weil gleichzeitig eine meiner Mitbewohnerinnen mit ihrem norwegischen Freund in der Küche gewerkelt hat und ich so auch in den Genuss eines Stücks des Oma-verfertigten Schokokuchens gekommen mit. Außerdem gab´s hilfreiche Ratschläge für die Zubereitung der Kanelbullar.
Und, bekommt jetzt noch jemand Lust, mich zu besuchen???
Mittwoch, 17. September 2008
Meine Aussicht
Das ist übrigens unser toller Fahrradschuppen. Genau das sehe ich, wenn ich nach rechts aus meinem Fenster schaue. Ich finde diesen Baum so toll - jeden Tag wird er noch ein bisschen bunter.
Vardagsmessa i Ålidhemskyrkan
Die Uni fängt hier meistens 9:00 an. Meistens. Manchmal auch 8:30, aber eher selten...verhängnisvoll;-)
Heute bin ich mit meinem verkrüppelten Fahrrad nach "downtown" gerollt; leider hatte ich weniger Schwung als vermutet. Im Second Hand Shop, der neben zu teuren Fahrrädern auch Fahrradreparaturen anbietet, habe ich mir wieder eine Pedale dranbauen lassen. Die hatten da tatsächlich eine ganze Kiste voller einzelner Pedalen! Sie fanden das, wie eigentlich jeder bisher, anscheinend auch sehr lustig. Und als sie gemerkt haben, dass ich nur auf Englisch sinnvolle Sätze bilden kann, wollten sie dafür 50 SEK haben. Naja, ist schon okay...dafür, dass ich jetzt wieder einigermaßen mobil bin. Allerdings sieht das jetzt sehr "speziell" aus. Von der Sorte, die ich gerne gehabt hätte, gab es keine rechten Pedalen.
Heute hatte ich bezüglich der Abendgestaltung 2 Varianten zur Auswahl: einerseits ein Treffen mit meiner Buddy Group (zum Brännboll-Spielen...abgewandelte Form des aus der Schule bekannten "Brennball"), andererseits war ich auf dem Weg in die Stadt an der Ålidhem Kyrka vorbeigekommen und hatte gesehen, dass hier mittwochs immer eine Art Gottesdienst mit anschließenden Aktivitäten für Leute von 15-25 stattfindet. Ich habe mich für Letzteres entschieden, weil ich ja auch gerne mal paar Schweden treffen will (und meinen Schwedischkenntnissen kann es auch nicht schaden). Nach dem Gottesdienst war ich beim Jugendchor...dieser wurde anscheinend erst heute gegründet und bestand aus 8 und später 6 Leuten. Aber es hat Spaß gemacht und alle waren sehr nett (gleich 3, die mich auf Deutsch angesprochen haben...so wird das doch nix mit Schwedisch!). Auch davor war ich noch mit 3 Menschen ins Gespräch gekommen - mit einer, die auch neu war; mit einer Pfarrerin und mit der "Kirchherrin". Man muss nur etwas allein und orientierungslos dastehen, dann kommt schon jemand und stellt sich vor. Den Chorleiter (einen hervorragenden Pianisten und Organisten) habe ich dann gefragt, ob es in der Kirche Möglichkeiten gibt, Bratsche zu spielen. Er meinte, bisher gibt es noch keine festen Gruppen, aber wir können gerne was mit Orgel im Gottesdienst machen, er möchte den Musikanteil sowieso gerne erhöhen:-) In 2 Wochen wollen wir mal probieren.
Heute bin ich mit meinem verkrüppelten Fahrrad nach "downtown" gerollt; leider hatte ich weniger Schwung als vermutet. Im Second Hand Shop, der neben zu teuren Fahrrädern auch Fahrradreparaturen anbietet, habe ich mir wieder eine Pedale dranbauen lassen. Die hatten da tatsächlich eine ganze Kiste voller einzelner Pedalen! Sie fanden das, wie eigentlich jeder bisher, anscheinend auch sehr lustig. Und als sie gemerkt haben, dass ich nur auf Englisch sinnvolle Sätze bilden kann, wollten sie dafür 50 SEK haben. Naja, ist schon okay...dafür, dass ich jetzt wieder einigermaßen mobil bin. Allerdings sieht das jetzt sehr "speziell" aus. Von der Sorte, die ich gerne gehabt hätte, gab es keine rechten Pedalen.
Heute hatte ich bezüglich der Abendgestaltung 2 Varianten zur Auswahl: einerseits ein Treffen mit meiner Buddy Group (zum Brännboll-Spielen...abgewandelte Form des aus der Schule bekannten "Brennball"), andererseits war ich auf dem Weg in die Stadt an der Ålidhem Kyrka vorbeigekommen und hatte gesehen, dass hier mittwochs immer eine Art Gottesdienst mit anschließenden Aktivitäten für Leute von 15-25 stattfindet. Ich habe mich für Letzteres entschieden, weil ich ja auch gerne mal paar Schweden treffen will (und meinen Schwedischkenntnissen kann es auch nicht schaden). Nach dem Gottesdienst war ich beim Jugendchor...dieser wurde anscheinend erst heute gegründet und bestand aus 8 und später 6 Leuten. Aber es hat Spaß gemacht und alle waren sehr nett (gleich 3, die mich auf Deutsch angesprochen haben...so wird das doch nix mit Schwedisch!). Auch davor war ich noch mit 3 Menschen ins Gespräch gekommen - mit einer, die auch neu war; mit einer Pfarrerin und mit der "Kirchherrin". Man muss nur etwas allein und orientierungslos dastehen, dann kommt schon jemand und stellt sich vor. Den Chorleiter (einen hervorragenden Pianisten und Organisten) habe ich dann gefragt, ob es in der Kirche Möglichkeiten gibt, Bratsche zu spielen. Er meinte, bisher gibt es noch keine festen Gruppen, aber wir können gerne was mit Orgel im Gottesdienst machen, er möchte den Musikanteil sowieso gerne erhöhen:-) In 2 Wochen wollen wir mal probieren.
Montag, 15. September 2008
Montagmorgen...
...und ich will mich eine Viertelstunde vor Vorlesungsbeginn auf mein Rad schwingen, wie immer schwungvoll mit dem linken Fuß auf die linke Pedale, der rechte zieht nach. Aber da ist nichts. Irgend ein Idiot hat mir tatsächlich meine rechte Pedale abgebaut! Oh Mann, ich bin fast nicht mehr geworden...wie dreist kann man den bitteschön sein??? Mein Fahrrad stand ganz hinten im Schuppen vor dem Haus, fast in Sichtweite, doppelt abgesichert mit Rahmenschloss und einfachem Schloss am Vorderrad...und dann klaut mir jemand EINE Pedale. Nicht, dass es in dem Schuppen noch ein paar richtige Krücken gäbe...mit 2 Platten, ohne Sattel, ganz ohne Vorderrad...ich mein, deren Besitzer können ja eh nicht fahren, warum nicht ein Pedale von denen nehmen, wenn´s unbedingt sein muss?
Na super, und das auch noch an einem Montag, wo ich zum Orchester mindestens 4,5 km durch die Stadt muss. Alles in allem hab ich nun bestimmt 15 km Fußweg hinter mir. Hab schon überlegt, ob ch mir jetzt einafch die Pedale eines anderen Rads hole, aber einen Pedalschlüssel hatte ich zufälligerweise nicht im Reisegepäck. Und seit meinen Montagearbeiten auf dem Flughafen von Santiago weiß ich auch, dass das nicht so einfach geht. Hmpf, werde wohl morgen zum Fahrradhändler müssen. Zum Glück wohn ich hier auf einem Hügel, da kann ich wenigstens in die Stadt rollen.
In der Uni ging´s nicht besser weiter. Wir hatten eine eigentlich recht interessante Computerübung (site-directed mutagenesis, design primers for in-frame deletion), aber sooo einen doofen Assistenten...man hat so richtig gemerkt, dass er keine Lust hat. Hat uns alles erzählt, was wir in der Vorlesung schon hatten, hat uns nicht weiterarbeiten lassen, wusste selbst nicht, was in der Anleitung steht, ist nicht auf die Knackpunkte der Übung eingegangen und geschafft haben wir es auch nicht. Unmöglich. Aber kein Schwede.
Einkaufen und Kochen ging ohne Zwischenfälle;-)
Nächste Aktion- Infoveranstaltung für Reisen nach St. Petersburg und Tallinn. An diesen (fast) einwöchigen Reisen können die Austauschstudenten hier teilnehmen. St. Petersburg ist Mitte Oktober, wenn ich jeden Tag Uni habe und zwar nicht nur Vorlesungen. Geht also nicht. Aber wie´s Mitte November mit Tallinn aussieht, weiß ich noch nicht genau und wollte mir das mal anhören. Dummerweise hat der Mensch nur von St. Petersburg gesprochen und fing dann mit dem Ausfüllen der Visa-Anträge an...uninteressant für mich.
Naja, Orchester war aber auch wieder ganz nett, wenn auch die Stücke von dem Herrn Larsson komisch bleiben.
Na super, und das auch noch an einem Montag, wo ich zum Orchester mindestens 4,5 km durch die Stadt muss. Alles in allem hab ich nun bestimmt 15 km Fußweg hinter mir. Hab schon überlegt, ob ch mir jetzt einafch die Pedale eines anderen Rads hole, aber einen Pedalschlüssel hatte ich zufälligerweise nicht im Reisegepäck. Und seit meinen Montagearbeiten auf dem Flughafen von Santiago weiß ich auch, dass das nicht so einfach geht. Hmpf, werde wohl morgen zum Fahrradhändler müssen. Zum Glück wohn ich hier auf einem Hügel, da kann ich wenigstens in die Stadt rollen.
In der Uni ging´s nicht besser weiter. Wir hatten eine eigentlich recht interessante Computerübung (site-directed mutagenesis, design primers for in-frame deletion), aber sooo einen doofen Assistenten...man hat so richtig gemerkt, dass er keine Lust hat. Hat uns alles erzählt, was wir in der Vorlesung schon hatten, hat uns nicht weiterarbeiten lassen, wusste selbst nicht, was in der Anleitung steht, ist nicht auf die Knackpunkte der Übung eingegangen und geschafft haben wir es auch nicht. Unmöglich. Aber kein Schwede.
Einkaufen und Kochen ging ohne Zwischenfälle;-)
Nächste Aktion- Infoveranstaltung für Reisen nach St. Petersburg und Tallinn. An diesen (fast) einwöchigen Reisen können die Austauschstudenten hier teilnehmen. St. Petersburg ist Mitte Oktober, wenn ich jeden Tag Uni habe und zwar nicht nur Vorlesungen. Geht also nicht. Aber wie´s Mitte November mit Tallinn aussieht, weiß ich noch nicht genau und wollte mir das mal anhören. Dummerweise hat der Mensch nur von St. Petersburg gesprochen und fing dann mit dem Ausfüllen der Visa-Anträge an...uninteressant für mich.
Naja, Orchester war aber auch wieder ganz nett, wenn auch die Stücke von dem Herrn Larsson komisch bleiben.
Sonntag, 14. September 2008
Dies und das
Freitag und Samstag bin ich irgendwie hier drinnen versumpft...es war so bedrückendes Wetter...
Aber wenigstens heute habe ich mich wieder zu einer Radtour aufraffen können. Es war ziemlich kalt draußen, also 8-10°C, aber was tut man nicht alles, um seinen Kreislauf ein bisschen in
Na gut, jetzt hab ich tatsächlich mal kurz was für die Uni gemacht und in einer Dreiviertelstunde bin ich zu einer Fika eingeladen (allerdings mit netteren Leuten:-)
Mittwoch, 10. September 2008
Radtour
Da der Plan einmal gefasst war und das Wetter in den nächsten Wochen sicher nicht viel besser als heute wird, bin ich an die Osteseeküste südlich von Umeå gefahren. Schon kurz nachdem ich in Umeå angekommen war, noch bevor ich mein Rad hatte, habe ich mir ein kleines Heftchen mit Tourenvorschlägen besorgt. Und irgendwie wollte ich auch mal richtig an die Ostsee (nicht nur mit Blick auf die nächte Landzunge), also stand meine Tour gleich fest. Auf dem Weg bin ich an einer Stelle vorbeigekommen, von wo aus man zu prähistorischen Grabanlagen, sogenannten "Rösen" gelangen konnte. Das war ganz interessant. Zum Enstehungszeitpunkt müssen die Gräber wohl an der Küste gelegen haben, aber das skandinavische Schild hat sich seitdem immer schön gehoben (derzeit glaube fast 1 cm/Jahr!), sodass man sie jetzt im Landesinneren findet Als ich wieder zurück zu meinem Rad gelaufen bin, habe ich einen alten Mann getroffen, der 2 große Eimer voll Preiselbeeren bei sich hatte. Wir haben uns ein bisschen unterhalten - sag nochmal einer, dass Schweden reserviert sind - und er meinte, dass seine Frau immer schimpft, wenn er schon wieder Beeren pflücken geht. Eine nette Begegnung.
Dann habe ich einen richtigen Sandstrand gefunden, wo lustigerweise gerade auch eine Gruppe von Jugendlichen mit der Auswertung eines Sandburgen-Bau-Wettbewerbs beschäftigt war. Ein paar schöne Felsen in Wassernähe gab´s da auch, alles sehr nett.
Weiter ging es zum Naturreservat Strömbäck-Kont, wo es mir auch sehr gut gefallen hat. Um dann wieder zurück auf meine Straße zu kommen, musste ich das Rad dann zwar streckenweise tragen, aber wozu hat man denn so ein schönes leichtes Rennrad? Ja, das Rad hat seine Prüfung mit der heutigen Tour bestanden und ich habe beschlossen, es jetzt zu mögen. Bin heute bestimmt 50 km gefahren, weiß nicht genau, und habe mich jetzt super dran gewöhnt.
Hab mich übrigens mal informiert: die Schlange gestern war eine Kreuzotter. Diese Tiere haben zwar Gift, nutzen das aber lieber zum Jagen als zum Abwehren von Menschen. Und sollte man trotzdem was abbekommen, hat man angeblich noch genug Zeit, um zum Arzt zu gehen. Außerdem werden sie als sehr scheu beschrieben und man hat wohl Glück, wenn man mal eine von Angesicht zu Angesicht sieht...ich Glückspilz:-)
Und hier die Fotos von heute:
Dann habe ich einen richtigen Sandstrand gefunden, wo lustigerweise gerade auch eine Gruppe von Jugendlichen mit der Auswertung eines Sandburgen-Bau-Wettbewerbs beschäftigt war. Ein paar schöne Felsen in Wassernähe gab´s da auch, alles sehr nett.
Weiter ging es zum Naturreservat Strömbäck-Kont, wo es mir auch sehr gut gefallen hat. Um dann wieder zurück auf meine Straße zu kommen, musste ich das Rad dann zwar streckenweise tragen, aber wozu hat man denn so ein schönes leichtes Rennrad? Ja, das Rad hat seine Prüfung mit der heutigen Tour bestanden und ich habe beschlossen, es jetzt zu mögen. Bin heute bestimmt 50 km gefahren, weiß nicht genau, und habe mich jetzt super dran gewöhnt.
Hab mich übrigens mal informiert: die Schlange gestern war eine Kreuzotter. Diese Tiere haben zwar Gift, nutzen das aber lieber zum Jagen als zum Abwehren von Menschen. Und sollte man trotzdem was abbekommen, hat man angeblich noch genug Zeit, um zum Arzt zu gehen. Außerdem werden sie als sehr scheu beschrieben und man hat wohl Glück, wenn man mal eine von Angesicht zu Angesicht sieht...ich Glückspilz:-)
Und hier die Fotos von heute:
| Strömbäck-Kont |
Dienstag, 9. September 2008
Begegnungen im Wald
Mit der Uni überarbeite ich mich im Moment wirklich nicht. Das ist sehr angenehm so;-) Gestern hatten wir immerhin ein paar genetische Knobelaufgaben zum Thema "Hfr Mapping", die hatten es ganz schön in sich. Das waren die Aufgaben für unsere "Prolem Solving Class" und nach einer Weile fängt man da immer an, mit seinen Nachbarn zu diskutieren...solange, bis alle vollkommen verwirrt sind. Ja, dann noch paar Bakterien ausplattieren und halb drei war ich zu Hause...die Gelegenheit, endlich mal wieder laufen zu gehen. Bin mit dem Rad bis zum Nydala-See gefahren und drumherum gerannt, da ist man (also ich) schon über eine Stunde unterwegs. Und das habe ich heute morgen beim Aufstehen auch deutlich gemerkt...
Gestern Abend war wieder Orchesterprobe. Diesmal hatte ich sogar Gesellschaft; eine andere Deutsche hatte mich vorher kontaktiert, weil sie mit ihrer Geige auch ein Orchester suchte und so waren wir zusammen dort. Und dieses Mal habe ich schon deutlich mehr verstanden als vor einer Woche. Die Takte finde ich jetzt ganz problemlos. Am 12.10.08 ist Konzert und das zugehörige Wochenende ist Proben-WE.
Heute hatten wir dann nur bis 11:00 Uni und ich war nochmal im Wald, Blaubeeren sammeln (@ Steffi: ich hab welche eingefroren). Zurzeit ist hier nämlich super Wetter und es soll auch noch eine Weile so bleiben. Früh sind es halt kaum mehr als 5°C, aber wenn ich losfahre sind´s immerhin schon 10°C, sodass die Fleecejacke noch reicht. Und mittags kommen wir manchmal sogar auf 15°C (und wenn die Sonne auf mein Thermometer knallt, sind es sogar über 30°C...). Klingt sicher nicht so toll, aber eben bei schönstem Sonnenschein und mit einer kleinen Spur von Herbst-Bunt. Ja, zurück zum Wald...ich habe Blaubeeren gesammelt und da trifft man natütlich so verschiedene Dinge, die man in einem Wald erwartet:


Und man bleibt ja auch nicht unbedingt auf dem Weg, wenn man Blaubeeren finden möchte. Ich bin also parallel zum Weg über Moos und Felsen gestapft und hab mir nix dabei gedacht, bis ich auf einmal ein komisch zischendes Geräusch gehört habe.Und was sehe ich da 2 Meter vor mir?
Ich bin erstmal ganz schön erschrocken und habe erstmal wieder einen gewissen Abstand hergestellt. Das Vieh war nämlich nicht gerade klein, ich würde schätzen 3 cm dick und einen halben Meter lang? Gibt es unter meinen Lesern Biologen, die anhand des Fotos sagen können, welche Spezies ich da vor mir hatte? Ich bin dann doch lieber erstmal auf den Weg zurück gegangen, habe mir allerdings eingeredet, dass Schlangen keine Gefahr darstellen, solange sie sich auf 4 m Entfernung mit ihrem unverkenntlichen Zischen ankündigen (war zurückgegangen und hatte geschaut, wann sie aufhört zu zischen...ich hab sie anscheinend ganz schön gestört...). Nun gut, was soll´s, eigentlich wollte ich ja Blaubeeren pflücken und habe die Aktion dann etwas verunsichert fortgesetzt. Nur kurze Zeit später raschelt und zuckt es genau dort, wo ich pflücke...waaah, was ist das jetzt? Schrecksekunde, aber diesmal war´s nur dieser Kumpel, den ich dann erstmal noch im Kreis gejagt habe, um ein Bild zu bekommen:
Ein recht erlebnisreicher Ausflug...
Hier noch ein etwas herbstliches Bild:
Nun, morgen ist Student Sports Day, was bedeutet, dass ich gar keine Uni habe. Ich weiß nicht, was normale Studenten da machen, aber ich plane momentan eine kleine Radtour...mal sehen.
Gestern Abend war wieder Orchesterprobe. Diesmal hatte ich sogar Gesellschaft; eine andere Deutsche hatte mich vorher kontaktiert, weil sie mit ihrer Geige auch ein Orchester suchte und so waren wir zusammen dort. Und dieses Mal habe ich schon deutlich mehr verstanden als vor einer Woche. Die Takte finde ich jetzt ganz problemlos. Am 12.10.08 ist Konzert und das zugehörige Wochenende ist Proben-WE.
Heute hatten wir dann nur bis 11:00 Uni und ich war nochmal im Wald, Blaubeeren sammeln (@ Steffi: ich hab welche eingefroren). Zurzeit ist hier nämlich super Wetter und es soll auch noch eine Weile so bleiben. Früh sind es halt kaum mehr als 5°C, aber wenn ich losfahre sind´s immerhin schon 10°C, sodass die Fleecejacke noch reicht. Und mittags kommen wir manchmal sogar auf 15°C (und wenn die Sonne auf mein Thermometer knallt, sind es sogar über 30°C...). Klingt sicher nicht so toll, aber eben bei schönstem Sonnenschein und mit einer kleinen Spur von Herbst-Bunt. Ja, zurück zum Wald...ich habe Blaubeeren gesammelt und da trifft man natütlich so verschiedene Dinge, die man in einem Wald erwartet:
Ein recht erlebnisreicher Ausflug...
Hier noch ein etwas herbstliches Bild:
Nun, morgen ist Student Sports Day, was bedeutet, dass ich gar keine Uni habe. Ich weiß nicht, was normale Studenten da machen, aber ich plane momentan eine kleine Radtour...mal sehen.
Sonntag, 7. September 2008
Team Building und Wandern am Grössjö
- wir (15 Leute) sollten als geschlossene Masse zu einer Ziellinie laufen, durften aber nur 11 Beine gleichzeitig auf dem Boden haben
- ein Spinnennetz, gemacht aus einfachen Schnüren - 12 Personen mussten ohne Berührung durch die Lücken auf die andere Seite gelangen (war ohne Heben nicht möglich)
- lustige Kreistänze zu Liedern, deren Text keiner kannte
- einen Kuli, der vom Rücken herunterbaumelt in einen Flaschenhals einfädeln
- in 1 min eine menschlich Pyramide bauen
- einen Auserwählten des Gegnerteams in 3 min zum Lachen bringen
- als Menschenschlange mit geschlossenen Augen einen Parcours absolvieren, nur der letzte durfte schauen u. musste lautlos die Richtung weisen
- Staffellauf mit einer Orange unterm Kinn
- Keks-Wettessen
- und eine Abwandlung von Schere, Stein, Papier
Im Bild übrigens nochmal das eigenartige Kunstwerk auf dem Campus bei besserem Wetter, so schön war´s jetzt das ganze WE über!
Wenige Stunden später war die ganze Gruppe dann zur Pre-Party bei den Schweden eingeladen (der Alkohol ist in den Clubs so teuer, dass ordentlich vorgeglüht werden muss...). Die hatten es auch richtig schön für uns gemacht; Knabberzeug, Kuchen und Süßigkeiten hingestellt und dann gab´s noch ein paar mehr (Trink-)Spiele, war eigentlich auch ganz witzig. Das Interessanteste an der Party fand ich dann den Stromausfall...plötzlich Musik weg, nur noch Notlampen an und dann haben viele krampfhaft versucht, die Stimmung zu halten, indem sie immer wieder die gleiche Melodie gegrölt haben. Naja, ich hoffe, das war´s jetzt erstmal für eine Weile.
Heute bin ich dann mit 2 anderen Deutschen an einem kleinen See im Süden Umeås wandern gewesen. Auf meiner detaillierten Umgebungskarte hatte ich nämlich entdeckt, dass das ein Naturschutzgebiet ist und dass da so gestrichelte Wege eingezeichnet sind. Es war auch super ausgeschildert, haben gleich den Weg gefunden - unser einziges Problem war, dass es ganz schön matschig war. Ziemlich oft waren Holzplanken gelegt, sodass wir glücklicherweise nicht durchs Moor waten mussten, aber manch andere Stellen waren auch ziemlich pampig, was uns dann zu sehr komischen Sprüngen und Verrenkungen gezwungen hat. Und landschaftlich soooo toll! Wieder mal alles dabei: Wald natürlich, ein See natürlich, bei den Blaubeeren konnte ich mich auch nicht zurückhalten (die waren hier sogar extragroß), alle möglichen Flechten und Moose, Pilze in jeder Ecke, ganz karge Felslandschaft, Heidelandschaft, Sumpf...einfach rundherum schön. Hier sind die Bilder:
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| Grössjön |
Freitag, 5. September 2008
Uni...Party...Labor...
In der Uni geht es jetzt sehr gemütlich zu. Hab ich doch geahnt, dass es nicht so schlimm wird, wie´s auf dem Plan scheint. Gestern hatten wir diese Computerübung, wo wir eine DNA-Sequenz analysieren sollten...also wofür die codiert, das Protein und seine Lokalisation herausfinden und so Zeugs. Nach 2 Stunden waren wir fertig. Ja, was fängt man mit einem freien Nachmittag an? Nee, nix mit schwedischen Seen, Blaubeeren und Radtour...irgendwie musste ich mich ja mal in die Katakomben des Wohnviertels begeben, dorthin, wo 6 Waschmaschinen, 4 Trockner, eine Schleuder, eine Mangel und ein Bügelbrett stehen...und da musste ich die schwedische Bedienungsanleitung verstehen. Naja, ging schon, hat nur lang gedauert.
Abends war zunächst ein Treffen wegen des Programms für die Buddy Groups, bei dem nicht viel Neues gesagt wurde. Und danach war noch Party. Also ich versuch das ja echt zu verstehen, will mich ja nicht gleich von Anfang an ausgrenzen...aber was bitte bringt 200 Leute dazu, sich auf engsten Raum zu quetschen, sich bei lauter Musik anzuschreien und doch nicht zu verstehen und sich dann mehr oder weniger rhythmisch zu diesen "Geräuschen" zu bewegen? Ups, ich hab das Saufen und die stickige Luft vergessen...und die vielen Leute, die einen anrempeln...und die zerbrochenen Flaschen und Gläser auf dem Boden...oh Mann, und am Samstag ist schon wieder Party. Und das Ganze soll dem Kennenlernen dienen, ja ja...
OK, heute war dann 1. Labortag, was im Prinzip hieß Bakterienkultur verdünnen, 4h auf deren Wachstum warten, Bakterien ausplattieren. Und dann wär ich ja wirklich gerne noch zu einem See gefahren, aber es hat mal wieder so stark geregnet, dass ich den Plan leider verwerfen musste.
In der Uni. Allerdings nicht dort, wo ich momentan zu Gange bin. Ganz so schön ist es da nicht, aber man kann ich nicht beschweren. Was hier total cool ist: nahezu alle Gebäude sind durch komplett verglaste Brücken miteinander verbunden, sodass man bei Schnee & Matsch nicht erst nach draußen laufen muss. Vom Institur für Molekularbiologie kann man hingegen unterirdisch ins "Norrlandssjukhus", das Universitätsklinikum gelangen. Und das ist dann auch wieder unterirdisch mit dem Hauptcampus verbunden. Haben wir heute alles ausprobiert;-)

Diese eigenartige Skulptur scheint DAS Erkennungszeichen der Universitet Umeå zu sein. Ist auf nahezu jeder Postkarte zu sehen, die die Uni darstellt. Naja, weiß nicht, ob man sie als "schön" bezeichnen sollte, aber ich werde mich an den Anblick gewöhnen...und wie man sieht, war heute wirklich tolles Wetter!
Abends war zunächst ein Treffen wegen des Programms für die Buddy Groups, bei dem nicht viel Neues gesagt wurde. Und danach war noch Party. Also ich versuch das ja echt zu verstehen, will mich ja nicht gleich von Anfang an ausgrenzen...aber was bitte bringt 200 Leute dazu, sich auf engsten Raum zu quetschen, sich bei lauter Musik anzuschreien und doch nicht zu verstehen und sich dann mehr oder weniger rhythmisch zu diesen "Geräuschen" zu bewegen? Ups, ich hab das Saufen und die stickige Luft vergessen...und die vielen Leute, die einen anrempeln...und die zerbrochenen Flaschen und Gläser auf dem Boden...oh Mann, und am Samstag ist schon wieder Party. Und das Ganze soll dem Kennenlernen dienen, ja ja...
OK, heute war dann 1. Labortag, was im Prinzip hieß Bakterienkultur verdünnen, 4h auf deren Wachstum warten, Bakterien ausplattieren. Und dann wär ich ja wirklich gerne noch zu einem See gefahren, aber es hat mal wieder so stark geregnet, dass ich den Plan leider verwerfen musste.
Diese eigenartige Skulptur scheint DAS Erkennungszeichen der Universitet Umeå zu sein. Ist auf nahezu jeder Postkarte zu sehen, die die Uni darstellt. Naja, weiß nicht, ob man sie als "schön" bezeichnen sollte, aber ich werde mich an den Anblick gewöhnen...und wie man sieht, war heute wirklich tolles Wetter!
Mittwoch, 3. September 2008
Experiment 1: Das Schaf im Wolfspelz
Hier läuft alles bestens. Die Uni ist deutlich anders als in Deutschland, aber nach meinen letzten beiden Semestern in Jena konnte es eigentlich nur besser werden;-) Gestern sind wir ziemlich viel Stoff durchgegangen und als ich das abends verstehen wollte, dachte ich: "Na toll, hast du dir ja nen super Kurs ausgesucht.." Aber wahrscheinlich müssen die erstmal so eine allgemeine Grundlage schaffen, damit wir dann ab Freitag auf das Labor losgelassen werden können. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es entspannter wird, sobald auch Laborarbeit dabei ist.
Im Unterschied zu Dtl. sollen wir her 2 Experimente selbst planen. Logisch, das ist das, was später in jedem Fall wichtig sein wird, was wir aber in Jena komischerweise noch nie gemacht haben. Und klingt der Titel des 1. Experiments nicht ungeheuer beeindruckend: "Isolation and Mapping of a Suppressor Mutant in E. coli"...? Dacht ich gestern Abend auch, kann ja heiter werden, was auch immer wir da planen sollen (man kann schlecht planen, wenn man keine Ahnung hat)...uiuiui. Heute gab´s die Einführung zum Thema und die Planerei. Und was wird letztendlich unsere ungeheuer anspruchsvolle Aufgabe am Freitag sein? Hihi, wir bekommen Übernacht-Kulturen, die das Plasmid von Interesse schon beinhalten, verdünnen die und plattieren sie auf Tetracyclin-Platten aus; in der Hoffnung, dass da so eine komisch Mutante wächst, die wir am Montag picken können. Hoffentlich überarbeite ich mich dabei nicht:-)
Neben der Uni habe ich noch einige Formalitäten erledigen können. So habe ich mit gestern bei der NTK student union angemeldet. Für student unions gibt´s in Dtl. glaube ich kein Äquivalent...man muss hier als Student in einer solchen Vereingung sein und das kostet 30€/Semester, demnach gleichzusetzen mit Semesterbeitrag. Hah, da hab ich doch tatsächlich was gefunden, was in Schweden günstiger ist als in Deutschland! Studieren! Gleiches gilt übrigens auch für Museen und Bibliotheken (meist kostenfrei).
Blick auf Umeå aus dem 9. Stock des Krankenhauses:
Was ich hier tierisch unpraktisch finde: Es gibt einfach keine Mensa. Zwar findet man einige Cafeterien, aber da muss man fürs Mittagessen mindestens 5€ einplanen. Statt dessen stehen hier an jeder Ecke Mikrowellen rum, sodass selbst mitgebrachtes Mittagessen aufgewärmt werden kann. Was natürlich voraussetzt, dass man dieses Essen vorher kocht...ich werde demnach versuchen, meine Kochkünste im kommende Jahr über das Spaghetti-Niveau heraus zu erweitern und die Bedienung von Mikrowellen abseits der Zubereitung von Agarose-Gelen zu erlernen (schon im Labor musste ich immer fragen, wie ich dieses Ding bediene).
Außerdem hab ich mir einen Account bei UMDAC, dem hiesigen Rechenzentrum einrichten lassen. Das sollten wir machen. Naja, hab ich halt noch eine dritte Mailadresse, zur Abwechslung mit ".se" am Ende.
Morgen ist nur ein Computerübung zu einer DNA-Sequenz, danach werd ich mich mal um meine Aufenthaltserlaubnis hier kümmern (ehe ich es innerhalb der dreimonatigen Frist vergesse).
Im Unterschied zu Dtl. sollen wir her 2 Experimente selbst planen. Logisch, das ist das, was später in jedem Fall wichtig sein wird, was wir aber in Jena komischerweise noch nie gemacht haben. Und klingt der Titel des 1. Experiments nicht ungeheuer beeindruckend: "Isolation and Mapping of a Suppressor Mutant in E. coli"...? Dacht ich gestern Abend auch, kann ja heiter werden, was auch immer wir da planen sollen (man kann schlecht planen, wenn man keine Ahnung hat)...uiuiui. Heute gab´s die Einführung zum Thema und die Planerei. Und was wird letztendlich unsere ungeheuer anspruchsvolle Aufgabe am Freitag sein? Hihi, wir bekommen Übernacht-Kulturen, die das Plasmid von Interesse schon beinhalten, verdünnen die und plattieren sie auf Tetracyclin-Platten aus; in der Hoffnung, dass da so eine komisch Mutante wächst, die wir am Montag picken können. Hoffentlich überarbeite ich mich dabei nicht:-)
Neben der Uni habe ich noch einige Formalitäten erledigen können. So habe ich mit gestern bei der NTK student union angemeldet. Für student unions gibt´s in Dtl. glaube ich kein Äquivalent...man muss hier als Student in einer solchen Vereingung sein und das kostet 30€/Semester, demnach gleichzusetzen mit Semesterbeitrag. Hah, da hab ich doch tatsächlich was gefunden, was in Schweden günstiger ist als in Deutschland! Studieren! Gleiches gilt übrigens auch für Museen und Bibliotheken (meist kostenfrei).
Blick auf Umeå aus dem 9. Stock des Krankenhauses:
Was ich hier tierisch unpraktisch finde: Es gibt einfach keine Mensa. Zwar findet man einige Cafeterien, aber da muss man fürs Mittagessen mindestens 5€ einplanen. Statt dessen stehen hier an jeder Ecke Mikrowellen rum, sodass selbst mitgebrachtes Mittagessen aufgewärmt werden kann. Was natürlich voraussetzt, dass man dieses Essen vorher kocht...ich werde demnach versuchen, meine Kochkünste im kommende Jahr über das Spaghetti-Niveau heraus zu erweitern und die Bedienung von Mikrowellen abseits der Zubereitung von Agarose-Gelen zu erlernen (schon im Labor musste ich immer fragen, wie ich dieses Ding bediene).
Außerdem hab ich mir einen Account bei UMDAC, dem hiesigen Rechenzentrum einrichten lassen. Das sollten wir machen. Naja, hab ich halt noch eine dritte Mailadresse, zur Abwechslung mit ".se" am Ende.
Morgen ist nur ein Computerübung zu einer DNA-Sequenz, danach werd ich mich mal um meine Aufenthaltserlaubnis hier kümmern (ehe ich es innerhalb der dreimonatigen Frist vergesse).
Montag, 1. September 2008
Uni und Orchester
Heute früh haben sich etwa 20 Studenten im Gebäude der "Molekylärbiologi", Hörsaal "Minor Groove" eingefunden, um den Molekulargenetik-Kurs zu beginnen. Wir waren ca. 20 Leute, davon 1/3 Schweden und 5 Deutsche und haben erstmal einen riesigen Stapel Material für den Kurs bekommen. Na gut, wenn man das zweiseitig kopiert hätte, wär´s nicht so viel gewesen, aber trotzdem ausreichend. Also alle Anleitungen für die 6 Experimente und 3 Übungen, die Sicherheitsbelehrungen fürs Labor, den Kursplan, irgendwelche Paper...ich weiß auch noch nicht so genau. In Deutschland hätte man sich das unter Garantie selbst ausdrucken müssen. Der Kurs selbst war heute noch relativ viel Wiederholung und nach dem Mittagsessen, wo ich grade hätte aufpassen müssen, fiel´s mir sehr, sehr schwer, die Augen offen zu halten. Aber schon heute ist mir einiges klarer geworden, was ich früher zwar schonmal gehört hatte, worüber ich aber nicht weiter nachgedacht habe (es ging z.B. um Komplementationsanalysen zur Charakterisierung von Mutationen). Habe mich auch gleich sehr gut mit einer Iranerin, einer anderen Deutschen und einer Schwedin verstanden. Und ich stehe Gruppnarbeit ja immer recht kritisch gegenüber, aber die Problem Solving Class heute war sehr effizient. Wir haben 4 Aufgaben zum Vorlesungsstoff bekommen (also Anwendungen) und konnten dann eben auch zusammen überlegen, wie man die am besten löst.
Und natürlich ging es nicht bis 17:00...um drei waren wir draußen:-)
Abends war ich dann noch beim Orchester. Wir spielen Lars-Erik Larsson - das ist ein schwedischer Komponist, der wohl jetzt irgendwann ein Jubiläum feiert, sodass ihm unser ganzes Herbstkonzert gewidmet ist. "Förklädd Gud" fand ich ja noch richtig schön, aber die Konzertouvertüre und das Violinkonzert waren ziemlich eigenartig. Muss ich mich noch reinhören. Die Leute da sind sehr nett, die (mentale) Grundstimmung ist gut, aber ich verstehe außer den Zahlen NICHTS. Es könnte auch taiwanesisch sein...örrrgh, deprimierend. Heute waren wir 7 Bratschen, aber wenn alle da sind, sollen es wohl 14 sein! Und ich habe neben einem gesessen, der seit 3 Jahre hier ist und vorher in Plauen gewohnt hat:-)
Und natürlich ging es nicht bis 17:00...um drei waren wir draußen:-)
Abends war ich dann noch beim Orchester. Wir spielen Lars-Erik Larsson - das ist ein schwedischer Komponist, der wohl jetzt irgendwann ein Jubiläum feiert, sodass ihm unser ganzes Herbstkonzert gewidmet ist. "Förklädd Gud" fand ich ja noch richtig schön, aber die Konzertouvertüre und das Violinkonzert waren ziemlich eigenartig. Muss ich mich noch reinhören. Die Leute da sind sehr nett, die (mentale) Grundstimmung ist gut, aber ich verstehe außer den Zahlen NICHTS. Es könnte auch taiwanesisch sein...örrrgh, deprimierend. Heute waren wir 7 Bratschen, aber wenn alle da sind, sollen es wohl 14 sein! Und ich habe neben einem gesessen, der seit 3 Jahre hier ist und vorher in Plauen gewohnt hat:-)
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