Dienstag, 12. Mai 2009

J. Watson in echt

Gestern hat es tatsächlich noch geklappt und ich konnte mir ein knallgelbes Citybike mit Rücktritt und 3-Gang-Nabe ausleihen. Verglichen mit meinem Schrottfahrrad war das die reinste Erholung. Damit bin ich also zu Lily geradelt, einer Chinesin, die Austauschstudentin in Lund ist (urban design). Sie wohnt in einem Studentenwohnviertel in einem kleinen Appartment; die Couch ist ein bisschen zu kurz für mich, aber ich habe darauf besser geschlafen als im Zug. Wir sind abends noch eine Runde gelaufen und haben in einem Park einen Hügel bestiegen, von dem aus man Malmö, die Öresundsbrücke und Kopenhagen sehen kann. Dann habe ich Käsespätzle gekocht und zum Nachtisch hat sie gebratene Äpfel mit Vanilleeis gemacht. Mir geht´s also hervorragend!

Heute war erster Konferenztag und ich bin ganz erstaunt, dass ich gar nicht so müde geworden bin, wie ich erst dachte. Man muss sich den Kaffeekonsum eben für besondere Gelegenheiten aufheben; dann wirkt das auch.
Das Highlight des Tages waren die einleitenden Worte, die von James Watson gesprochen worden. Tja, es gibt bestimmte Menschen, die man nicht vorstellen muss und im Bereich der Wissenschaft gehört dieser Mann auf jeden Fall dazu. Wer jetzt leider doch nicht weiss, von wem die Rede ist, dem helfe ich mit diesem Bild auf die Sprünge. Das war auf jeden Fall ein Erlebnis. Ein Foto folgt, sobald ich wieder mein Kabel griffbereit habe. Mehr als fünfzig Jahre machen dann schon einen kleinen Unterschied;-)
Es folgten zahlreiche mehr oder weniger interessante Vorträge, hauptsächlich über Apoptose (programmierten Zelltod), bestenfalls tumorspezifisch. Jaaa...morgen geht´s weiter und dann geht es auch mehr in Richtung des Themas, was ich durch die Projektarbeit etwas kennen gelernt habe. 19:00 geht es jetzt erstmal zum Dinner bei Catharina, der Frau, die eine Grossteil der Konferenz mit organisiert.

Nachtrag - Hier kommt der Beweis:

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Auch nicht schlecht...Ich glaub ich hätte mir versucht ein Autogramm auf dem Esterl zu holen...;)

Große Namen sind doch was Feines...dabei fällt mir ein: Wenn alles gut geht darf ich meine Diplomarbeit unter der Co-Aufsicht von Haeckel schreiben...;)