Samstag, 2. Mai 2009

Gummistiefel

Gummistiefel sind eine unglaublich tolle Erfindung. Das Wetter war heute wunderbar und ich hatte schon lange vor, dem Naturreservat Grössjön mal wieder einen Besuch abzustatten. Ein paar Gummistiefel sind bei Lisas Abreise in meinen Besitz übergegangen und ein anderes Paar habe ich in unserer Rumpelkammer hier im Korridor gefunden. Mit Daniela bin ich losgezogen und dieses Mal waren wir bestens für dich sehr feuchten Verhältnisse im Reservat gewappnet. Und es macht ja sooo viel Spaß, wenn man nicht im Zickzack und unter vielen Verrenkungen um die Schlammlöcher, Pfützen und kleinen Seen herumlaufen muss, sondern einfach mitten hindurch kann! Herrlich, wunderbar, einfach zu schön...
Das Feuerchen durfte natürlich auch nicht fehlen und zu diesem Zeitpunkt hatten wir zufällig noch 2 Freunde von Daniela getroffen, die ihres nicht anbekommen haben. Wieder mal ein Hoch auf die guten Flammat-Grillanzünder! Wir saßen 2 Stunden und haben alles gegrillt, was wir in unseren Vorräten so finden konnten. Der See ist übrigens schon eisfrei! Dann ging´s wieder zurück und leider ist Daniela ziemlich nass geworden, als sie Sumpf-Surfing in so einer Wasserrinne imitieren wollte. Tja, für das Ergebnis hätte sie den Tag über auch keine Gummistiefel anziehen müssen...
Grössjön i Maj
Um auf meinen Fahrradgeschichte zurückzukommen: der eine neue Reifen, den ich noch in einem anderen Laden gekauft hatte, passt auch beim besten Willen nicht auf die Felge. Allerdings fährt das Rad von Kilometer zu Kilometer schlechter und ich trau mich schon gar nicht mehr richtig, weil ich immer denke, dass der Reifen gleich explodiert oder so. Da Jonas für seine Fahrradbauaktion sowieso sämtliche Utensilien und Zubehörteile in und vor dem Haus verstreut hatte, hab ich ihn um den zerschnittenen Reifen gebeten. Er hat mich sehr verwundert angeschaut und meinte, dass der doch kaputt wäre - aber jetzt hab ich den Tipp meines Vatis befolgt und Stücke von dem Reifen innen mit bisschen Gummilösung in meinen Reifen "eingeleimt". Ein gewisser Effekt ist zu spüren - die seitliche Auslenkung hat ganz wesentlich abgenommen, aber leider spürt man die unterschiedliche Dicke so sehr, dass ich mit der Konstruktion auch nicht schneller als 15 km/h fahren kann. Naja, ist immerhin dreimal schneller als Laufen...Hier ein paar Bilder, die veranschaulichen, warum ich die ganze Zeit über dieses Thema jammere:

4 Kommentare:

Steffi hat gesagt…

Nun, am Grössjön ohne Gummistiefel wandern, wäre wohl eher ein Ding der Unmöglichkeit gewesen, oder? Zumindest sieht es auf deinen tollen Bildern so aus, dass das bloße "um die Pfützen herumlaufen" auch nicht trockenen Fußes möglich war...

Beim Thema Fahrrad fällt mir ein: Weißt du was an diesem Wochenende vor einem Jahr war? =)

Anonym hat gesagt…

Ach, Fahrräder werden überbewertet, bei den Gummistiefelfotos wird das Fahrrad eh einfach nur zum Transportobjekt. Spass hat man per pedes!
Allerdings sieht der Reifen wirklich eher etwas, naja, sagen wir mal suboptimal erhalten aus. Zum Glück hattest Du solch einen Unfug nicht in Spanien.
Hier sind mittlerweile deutliche Sommerzeichen zu spüren, jedenfalls konnte man gestern schon im T-Shirt Eis am Strand essen...*mjam*

LG aus dem Süden
L

Judith hat gesagt…

Für mein ordentliches Fahrrad hätte ich selbst in Spanien einen passenden Reifen kaufen können...

Unglaublich, aber ich saß heute auch im T-Shirt vorm Haus und habe in der Sonne Kanelbullar und Vanilleeis genossen! Endlich werde ich bei den sommerlichen Schilderungen aus Deutschland nicht mehr neidisch;-)

Beste Grüße zurück!

Anonym hat gesagt…

Wann erscheint dein erster Fotoband!
Die Bilder sind toll!
Man sollte doch ein Fahrradgeschäft eröffnen (könnten ja auch Kohleanzünder mit verkauft werden)!
Liebe Grüße an dich!