Hier kommt eine schwedische Kuriosität: der KOLLEKTOMAT.

Das ist ein Gerät, welches vor wenigen Tagen in der Gemeinde eingeführt wurde, sodass man die Kollekte auch ganz leicht mit Kreditkarte zahlen kann. Dann kann man auch gleich aussuchen, welchem gemeinnützigen Projekt die Spende zukommen soll. Und man muss auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn man im Gottesdienst zu wenig für den entsprechenden Zweck dabei hatte, schließlich lässt sich das am Kollektomaten noch ganz leicht nachzahlen. Auch die Fairtrade-Produkte und Sachen vom Büchertisch lassen sich hier sehr einfach bezahlen. Übersetzungen der Dialogfelder und Eingabeforderungen sind natürlich auf Englisch und Deutsch verfügbar.
Und anscheinend ist Ålidhems Församling mit der Einführung dieser revolutionären Technik recht spät dran, wenn man das mit ganz Schweden vergleicht.
Nun ja.
Aber Lisa und ich haben uns schon vorgeommen, dass wir dieses Ding während unseres Aufenthalts hier wenigstens einmal beglücken sollten;-)
5 Kommentare:
Ich stelle mir gerade vor, wie so ein Teil in der Markuskirche aussehen hätte... =)
Oh, ich bin begeistert...
Und wieder kann ich die Schweden doch nur lieben.
Tschö
Gibt es auch einen Ablassdownload und einen Jesus-Bildschirmschoner?
Die Idee mit der Verteilung für spezielle Projekte find ich klasse, den Rest aber eher seltsam.
Demnächst kommt noch Weihwasser ins Sortiment vom Kaffeautomaten ...
VG
L
die spinnen, die Schweden*g*
Den gibts im Dom von Lund auch :)
Man muss aber dazusagen, dass die Schweden auch wirklich alles mögliche mit Kreditkarte bezahlen. War mal mit einer Schwedin in der Cafeteria, und die lässt sich die 4 Euro für so ein Brötchen auch einfach von der Karte abbuchen... wobei in so einem Fall auch keiner komisch guckt: is halt so :)
Von daher ist der Kollektomat nur kosequent ;)
lg Miriam
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